Archiv für die Kategorie ‘Menschen in Kontemplation’
Der öffnende Weg zu sich selbst
Sich verstehen: Ist das eine Entdeckung oder eine Erschaffung?
Pascal Mercier, Nachtzug nach Lissabon
Schreiben, dann Literatur
Wo unser Schreiben nicht zur Selbst-Erfahrung führt, entsteht keine Literatur, glaube ich, es entstehen nur Bücher.
Max Frisch
Ich Blogger bin nicht grössenwahnsinnig – aber ich möchte nicht nur einen Blog-Post schreiben. Ein Artikel sollte es schon sein.
Der Schriftsteller und sein Leser
Der Stil eines Schriftstellers hängt entscheidend zusammen mit dem Leser, den er sich erfindet. Tolstoi zum Beispiel, behandelt mich als Partner. Andere behandeln mich als Publikum [...] Das ergibt keine Kommunikation, nur Lektüre.
Max Frisch
Macht das einen Unterschied im Empfinden, als Schreibender einsam zu sein? Wahrscheinlich nicht. Applaus des Publikums allerdings mag eher die Gefahr bergen, das zu vergessen.
Schreiben ist… (1)
Schreiben ist Lust oder Notwehr. Eine autistische Position.
Max Frisch
Ich komme mir oft wie ein verzweifelter Ausbrecher vor…
Der Sohn
Der uneheliche Sohn einer einfachen jüdischen Frau und eines Zimmermanns hat Gott neu vorgestellt.
Dieter Breit
Was für ein göttlicher Bastard, uns so unser Leben vorzuführen – und die Alternativen auch gleich vorzuleben. Da will ich doch gleich mal sehen, dass ich nicht zum Bastard meines Hochmuts werde…
Vom Sinn des Lebens
Befreit nicht Sisyphus.
Lasst ihm den stein
zum leben.
Irmhild Oberthür, Aus dem Gedicht „An die Wohlmeinenden“
Hauptsache Aufgabe?
Die ewige Marke?
In unserer eiligen Zeit sind doch die Marken die letzte Bastion der Verlässlichkeit.
Stephan Waldscheidt
Warum nur gibt es dann Marken, die stolz verkünden, sie hätten sich eben neu erfunden?
Nein, der Zeit ist in ihrer Vergänglichkeit eben nicht zu trauen.
Weisheit und Unkenntnis
Es ist töricht, weise zu sein, wo Unkenntnis ein Segen ist.
Indisches Sprichtwort
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